Druckansicht familienzentrum.familienzentrum-kita-gey.de: konzeption, # 50

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8. Leistungsentwicklung und Selbstevaluation

Als sehr hilfreich und unterstützend bewerten sich die unterschiedlichen Arbeitskreise der verschiedenen Familienzentren, die Treffen der Lenkungsgruppe, an denen die Leitung teilnimmt und der intensive Austausch im Team.
Die Teamsitzungen und Austauschgespräche mit den Kooperationspartnern sorgen für eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Besonders die Logopädie, Ergotherapie und die Beratungen vom SKF, in unseren Räumlichkeiten, haben sich sehr gut etabliert. So auch im Bereich der Gesundheitsförderung die unterschiedlichen Yoga- Kurse und das Qi- Gong. Durch die gute Entwicklung, in den Bereichen, Stärkung der Erziehungskompetenzen,  Beratungsangebote, Kinderschutz und dem pädagogischen Elterncafe, sehen wir unseren Schwerpunkt eindeutig bei der „Beratung und Unterstützung" von Familien. Unser Raumangebot ist großzügig erweitert worden, so dass eine Angebotsvielfalt, neben dem Betrieb der Kindertageseinrichtung, reibungslos stattfinden kann. Auch der Bereich „Kommunikation ist als weiterer Schwerpunkt für unser Familienzentrum geblieben. Hier verfügen wir über eine Internetseite,  in der alle Leistungsbereiche und unsere Konzeptionen aufgeführt sind. Weiterhin liegen an unterschiedlichen Stellen unsere aktuellen Flyer und  Infoblätter aus. Ein Schaukasten an der Friedhofstr. informiert über unsere Angebote. Aktuelle Angebote und durchgeführte Aktionen erscheinen regelmäßig in der hiesigen Presse.
Was sich in der Vergangenheit als Schwierig erwiesen hat, ist die  Bedarfsabfrage für die Großgemeinde Hürtgenwald.  Hier ist festzustellen, dass wir nicht alle Bürger aus den entfernten Orten erreichen konnten. z.B. Zerkall, Raffelsbrand, Vossenack und Hürtgen. Durch die Nähe haben sich die Orte: Gey, Strass, Horm, Großhau, Kleinhau, Schafberg und Brandenberg dem Familienzentrum rege zugewandt. Die Bedarfsabfrage findet eher Anklang bei den Eltern der Kita. 
Im letzten Jahr nahm die Anzahl der Mitbürger mit Migrationshintergrund zu. Daher haben wir unseren 40.Geburtstag mit einen interkulturellen Workshop rund um die Kartoffel gefeiert. Wir werden in der Zukunft weiterhin die Bedarfe dieser Mitbürger ermitteln und aufgreifen, besonders auch für die Flüchtlingsfamilien. Um diesen neuen Mitbürgern gerecht zu werden, hat sich das ganze Team über das Kommunale Intergrationszentrum fachgerecht informiert und schulen lassen. Somit können wir kompetent und empathisch auf die neue Situation einwirken. Des Weiteren sind 2 Kolleginnen für den interkulturellen Bereich verantwortlich und arbeiten aktiv an dieser neuen Bedarfslage und deren Umsetzung.
Mittlerweile verfügen wir über eine gute Routine und sind eingearbeitet, die Bereiche „Kinder unter drei" und „die hohe Anzahl an Übermittagskinder", kompetent abzudecken.
Seit 2015 befinden wir uns auf dem Weg inklusiv zu arbeiten und haben zurzeit 2 Kinder mit Beeinträchtigungen.
Ein großer Balanceakt für das pädagogisch tätige Personal sind weiterhin die Anforderungen des Familienzentrums und die jährlichen neuen Aufgabenbereiche der Kita, z.B. Dokumentationen, Förderbereiche, Inklusion pp. Besonders die Re- Zertifizierung mit dem Ausfüllen des Fragebogens und dem Füllen des Ordners war für das Personal eine große zeitliche Herausforderung.